So benutzen Sie den Durchschnittskurs-Rechner
- Tragen Sie für den ersten Kauf die gekaufte Stückzahl ein. Der Wert muss größer als 0 sein.
- Tragen Sie den Kaufpreis je Aktie dieses Kaufs ein. 0 ist erlaubt, etwa für Stücke, die Sie ohne Zahlung erhalten haben.
- Mit Kauf hinzufügen kommt eine weitere Zeile dazu, die Sie genauso ausfüllen.
- Nicht mehr benötigte Zeilen entfernen Sie mit Entfernen. Für einen Durchschnitt wird mindestens ein Kauf gebraucht; bleibt nur eine Zeile übrig, ist die Schaltfläche deaktiviert.
- Mit Berechnen erscheinen Gesamtstückzahl, Gesamtkaufsumme und durchschnittlicher Einstandskurs.
- Beispielwerte zurücksetzen stellt die Werte wieder her, die beim Öffnen der Seite zu sehen waren.
Alle Felder sind gewöhnliche Textfelder. Schaltflächen sowie das Hinzufügen und Entfernen von Zeilen lassen sich deshalb allein mit der Tastatur bedienen. Wird eine Zeile hinzugefügt oder entfernt, verschwinden vorhandene Fehlermeldungen zunächst: Die darin genannte Kaufnummer würde sonst auf eine andere Zeile zeigen. Das zuletzt korrekt berechnete Ergebnis bleibt dabei stehen und ändert sich erst, wenn Sie erneut berechnen.
Die beim Öffnen sichtbaren Werte sind ein frei erfundenes Beispiel, an dem sich der Rechenweg nachvollziehen lässt. Es sind weder Kurse eines real existierenden Wertpapiers noch eine Empfehlung für ein bestimmtes Wertpapier. Dieser Rechner kennt weder Börsenkurse noch Gebührensätze oder Steuersätze.
Was der durchschnittliche Einstandskurs aussagt
Der durchschnittliche Einstandskurs ist die Summe des bezahlten Geldes geteilt durch die Summe der gehaltenen Stücke. Er beantwortet die Frage, zu welchem Preis je Aktie Sie im Mittel gekauft haben, wenn Sie denselben Wert mehrfach zu unterschiedlichen Preisen erworben haben.
Entscheidend ist, dass es sich um einen nach Stückzahl gewichteten Durchschnitt handelt und nicht um den einfachen Mittelwert der Preise. Wer 10 Stück zu 50 und 20 Stück zu 40 kauft, landet nicht bei 45. Zum niedrigeren Preis wurde die doppelte Stückzahl gekauft, deshalb gilt: Je größer die Stückzahl eines Kaufs, desto stärker zieht dieser Kauf den Durchschnitt zu seinem eigenen Preis.
Das Ergebnis beschreibt das bezahlte Geld, nicht den heutigen Wert der Aktie. Der Vergleich mit dem aktuellen Kurs bleibt Ihre eigene Einschätzung; dieser Rechner ruft keine Kurse ab.
Die verwendete Formel
Diese Formel liegt der Berechnung zugrunde. Schritt für Schritt lässt sich das Ergebnis von Hand nachrechnen.
Gesamtstückzahl = Σ qi
Gesamtkaufsumme = Σ ( qi × pi )
Durchschnittlicher Einstandskurs = Gesamtkaufsumme ÷ Gesamtstückzahl
- qi: Stückzahl des i-ten Kaufs (größer als 0, Nachkommastellen erlaubt)
- pi: Kaufpreis je Aktie des i-ten Kaufs (mindestens 0)
- Anteil an der Stückzahl = qi ÷ Gesamtstückzahl. Das ist das Gewicht dieses Kaufs im Durchschnitt.
Weil jede Stückzahl größer als 0 sein muss und mindestens ein Kauf verlangt wird, kann die Gesamtstückzahl niemals 0 werden. Eine Division durch null kann also nicht auftreten. Zwischenschritte werden nicht gerundet. Gerundet wird ausschließlich in der Anzeige; deshalb kann die von Hand addierte Summe der angezeigten Kaufsummen minimal von der ausgewiesenen Gesamtkaufsumme abweichen.
Ein durchgerechnetes Beispiel
Es sind dieselben Werte, die beim Öffnen im Rechner stehen. Alle Zahlen sind ein frei erfundenes Beispiel und keine Kurse eines real existierenden Wertpapiers.
- Kauf 1: 10 Stück zu 50 → Kaufsumme 10 × 50 = 500
- Kauf 2: 20 Stück zu 40 → Kaufsumme 20 × 40 = 800
- Gesamtstückzahl = 10 + 20 = 30 Stück
- Gesamtkaufsumme = 500 + 800 = 1.300
- Durchschnittlicher Einstandskurs = 1.300 ÷ 30 = rund 43,33
Beachten Sie, dass nicht 45 herauskommt, also nicht der einfache Mittelwert aus 50 und 40. Der zweite Kauf macht zwei Drittel der Gesamtstückzahl aus; die Gewichte liegen bei rund 66,7 % zu 33,3 %, und deshalb liegt der Durchschnitt deutlich näher an 40 als an 50.
Mehrere Käufe, die Null und andere Grenzfälle
Für jeden Kauf fügen Sie eine Zeile hinzu; gerechnet wird in der eingegebenen Reihenfolge. Pro Berechnung sind höchstens 50 Käufe möglich — diese Obergrenze stammt aus der Rechenlogik selbst.
- Die Stückzahl muss größer als 0 sein.Eine 0 würde nichts zur Summe beitragen und hätte auch als Gewicht keine Bedeutung, deshalb wird sie nicht angenommen.
- Ein Kaufpreis von 0 ist eine gültige Eingabe.Die Stückzahl steigt, zur Kaufsumme kommt aber nichts hinzu, also sinkt der Einstandskurs. So lassen sich Stücke abbilden, die Sie ohne Zahlung erhalten haben.
- Bruchteile von Aktien sind möglich. Auch Bestände unter einem ganzen Stück können Sie unverändert eintragen.
- Negative Werte, leere Felder und Buchstaben werden nicht angenommen.Der Rechner zeigt Ihnen, welches Feld welchen Kaufs zu korrigieren ist. Ein leeres Feld wird niemals stillschweigend als 0 behandelt.
- Es gibt eine Obergrenze für die Eingaben. Stückzahl und Kaufpreis werden oberhalb dieser Grenze abgelehnt. Selbst wenn die einzelnen Werte im erlaubten Bereich liegen, das Ergebnis aber als Zahl nicht mehr darstellbar wäre, zeigt der Rechner keinen gekappten oder erfundenen Wert, sondern nennt den Grund.
- Verkäufe gehören nicht auf diese Seite. Gemittelt werden ausschließlich Käufe.
Die Aufstellung der Käufe zeigt zu jedem Kauf die Kaufsumme und den Anteil an der Gesamtstückzahl. So sehen Sie unmittelbar, welcher Kauf den Durchschnitt wie stark bewegt hat. Auf schmalen Bildschirmen scrollt nur die Tabelle waagerecht, das Seitenlayout bleibt erhalten; die Tabelle ist auch mit der Tastatur erreichbar.
Annahmen und Grenzen
- Das Ergebnis ist ein nach Stückzahl gewichteter Einstandskurs, nicht der einfache Mittelwert der Preise.
- Je größer die Stückzahl eines Kaufs, desto stärker wirkt er auf den Durchschnitt.
- Kaufpreis 0 und Bruchteile von Aktien folgen unverändert den Regeln der bestehenden Rechenlogik.
- Aktuelle Börsenkurse werden nicht abgerufen. Es werden keinerlei Marktdaten von außen geholt.
- Gebühren und Steuern fließen nicht automatisch ein.Sie wirken sich nur aus, wenn Sie sie bereits im eingetragenen Kaufpreis berücksichtigt haben. Wenn Sie sie einrechnen möchten, addieren Sie sie selbst zum Kaufpreis.
- Wechselkurse werden nicht automatisch angewendet. Auf dieser Seite findet keine Währungsumrechnung statt.
- Für Gebühren und Steuern gibt es bewusst keine Eingabefelder, weil die Rechenlogik sie nicht kennt.
- Deshalb kann der Wert von dem Einstandskurs abweichen, den Ihre Bank oder Ihr Broker anzeigt: Dort sind Gebühren und Steuern häufig bereits enthalten.
- Kapitalmaßnahmen wie Aktiensplits, Zusammenlegungen, Fusionen oder Dividenden werden nicht angepasst.
- Das Ergebnis ist ein Anhaltspunkt allein auf Basis Ihrer Eingaben.
- Es ist keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung und keine Empfehlung für ein bestimmtes Wertpapier. Ein Anlageerfolg wird nicht zugesichert.
- Zwischenschritte werden nicht gerundet; gerundet wird nur in der Anzeige.
- Ihre Eingaben werden ausschließlich in diesem Browser berechnet und weder an einen Server gesendet noch dort gespeichert.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird der durchschnittliche Einstandskurs berechnet?
Für jeden Kauf werden Stückzahl und Kaufpreis multipliziert; das ergibt die Kaufsumme dieses Kaufs. Alle Kaufsummen werden addiert und durch die Gesamtstückzahl geteilt. Beispiel: 10 Stück zu 50 ergeben 500, 20 Stück zu 40 ergeben 800. Aus 1.300 geteilt durch 30 Stück folgt ein Einstandskurs von rund 43,33.
Warum kommt nicht der einfache Mittelwert der Preise heraus?
Weil der Durchschnitt nach der Stückzahl gewichtet wird. Bei 10 Stück zu 50 und 20 Stück zu 40 wurde zum niedrigeren Preis die doppelte Stückzahl gekauft, deshalb liegt das Ergebnis bei rund 43,33 statt bei 45. Die Aufstellung der Käufe zeigt zu jedem Kauf den Anteil an der Gesamtstückzahl, sodass Sie das Gewicht direkt ablesen können.
Wie viele Käufe kann ich eintragen?
Pro Berechnung sind höchstens 50 Käufe möglich; diese Obergrenze stammt aus der Rechenlogik. Mit Kauf hinzufügen kommt eine Zeile dazu, mit Entfernen fällt eine weg. Für einen Durchschnitt wird mindestens ein Kauf gebraucht, deshalb ist die Schaltfläche zum Entfernen bei nur einer verbliebenen Zeile deaktiviert.
Wie trage ich Zahlen ein, und funktionieren Bruchteile von Aktien?
Schreiben Sie Zahlen in der gewohnten deutschen Schreibweise: Punkt als Tausendertrennzeichen und Komma als Dezimaltrennzeichen, zum Beispiel 12.345,67. Verlassen Sie das Feld, wird die Eingabe in genau dieser Schreibweise ordentlich gruppiert dargestellt, ohne dass sich der Wert ändert. Bruchteile von Aktien sind erlaubt; die einzige Bedingung für die Stückzahl ist, dass sie größer als 0 ist.
Darf der Kaufpreis 0 sein?
Ja. Ein Kaufpreis von 0 ist eine gültige Eingabe. Die Stückzahl steigt, zur Kaufsumme kommt aber nichts hinzu, deshalb sinkt der Einstandskurs. Damit lassen sich Stücke abbilden, die Sie ohne Zahlung erhalten haben. Negative Preise, leere Felder und Buchstaben werden nicht angenommen.
Werden Ordergebühren und Steuern berücksichtigt?
Nein. Der Rechner kennt weder Gebührensätze noch Steuersätze und schätzt sie auch nicht. Dafür gibt es bewusst keine Eingabefelder. Sie wirken sich also nur aus, wenn Sie sie bereits in den eingetragenen Kaufpreis eingerechnet haben. Möchten Sie sie berücksichtigen, addieren Sie sie selbst zum Kaufpreis. Eine Währungsumrechnung findet ebenfalls nicht statt.
Wird der aktuelle Börsenkurs einbezogen?
Nein. Es werden weder aktuelle Kurse noch sonstige Marktdaten abgerufen. Der Rechner weiß deshalb nicht, was die Aktie heute wert ist. Er sagt Ihnen nur, zu welchem Preis Sie im Mittel gekauft haben; der Vergleich mit dem aktuellen Kurs bleibt Ihre eigene Einschätzung.
Warum weicht der Wert von der Anzeige meiner Bank ab?
Banken und Broker rechnen häufig Gebühren, Steuern und mitunter auch Wechselkurse in ihren Einstandskurs ein und passen ihn bei Kapitalmaßnahmen wie Aktiensplits an. Diese Seite verwendet ausschließlich die von Ihnen eingetragene Stückzahl und den Kaufpreis, deshalb dürfen die beiden Werte voneinander abweichen.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die Berechnung läuft vollständig in diesem Browser. Ihre Eingaben werden weder an einen Server gesendet noch dort gespeichert.
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