So benutzen Sie den Aktienrendite-Rechner
- Tragen Sie unter Kaufpreis ein, was Sie für eine einzelne Aktie bezahlt haben. 0 ist erlaubt, etwa für Stücke, die Sie ohne Zahlung erhalten haben.
- Tragen Sie unter Verkaufspreis ein, wofür Sie eine einzelne Aktie verkauft haben. 0 ist ebenfalls erlaubt, etwa für eine Position ohne verbliebenen Wert.
- Tragen Sie unter Stückzahl ein, wie viele Stück Sie gekauft und verkauft haben. Der Wert muss größer als 0 sein, Bruchteile von Aktien sind erlaubt.
- Tragen Sie Kaufgebühr, Verkaufsgebühr und Steuersatz als Prozentsätze ein. Einen Satz, den Sie nicht kennen, lassen Sie auf 0 — dann bleibt dieser Posten aus der Rechnung heraus.
- Mit Berechnen erscheinen gesamte Kaufkosten, Brutto- und Netto-Verkaufserlös, Gewinn oder Verlust, Rendite und Break-even-Verkaufspreis.
- Beispielwerte zurücksetzen stellt die Werte wieder her, die beim Öffnen der Seite zu sehen waren.
Die drei Sätze sind Prozentsätze und keine Geldbeträge. Eine 0,5 bedeutet 0,5 % des jeweiligen Betrags und nicht 0,5 Euro. Zahlen schreiben Sie in der gewohnten deutschen Schreibweise mit Punkt als Tausendertrennzeichen und Komma als Dezimaltrennzeichen, zum Beispiel 12.345,67. Verlassen Sie ein Feld, wird die Eingabe in genau dieser Schreibweise ordentlich gruppiert dargestellt, ohne dass sich der Wert ändert.
Alle Felder sind gewöhnliche Textfelder und lassen sich allein mit der Tastatur bedienen. Wird eine Eingabe nicht angenommen, nennt der Rechner das betroffene Feld und den erlaubten Bereich. Das zuletzt korrekt berechnete Ergebnis bleibt dabei stehen und ändert sich erst, wenn Sie erneut berechnen. Ein leeres Feld wird niemals stillschweigend als 0 behandelt, und eine im englischen Format geschriebene Zahl wird nicht heimlich in eine andere Zahl umgedeutet.
Was die Rendite auf dieser Seite bedeutet
Eine Aktienrendite vergleicht alles, was der Kauf Sie gekostet hat, mit dem, was nach dem Verkauf tatsächlich bei Ihnen ankommt. Auf beiden Seiten stecken die Kosten, die Sie eingetragen haben. Deshalb fällt die Antwort anders aus als ein bloßer Vergleich von Verkaufspreis und Kaufpreis.
- Gesamte Kaufkosten sind der Kaufbetrag einschließlich der Kaufgebühr. Sie sind die Bezugsgröße der Rendite, also das, worauf sich der Prozentsatz bezieht.
- Brutto-Verkaufserlös ist das, was alle verkauften Stücke zum Verkaufspreis einbringen, bevor irgendetwas abgezogen wird.
- Verkaufskosten sind die Verkaufsgebühr und die Steuer. Beide werden vom Brutto-Verkaufserlös abgezogen.
- Netto-Verkaufserlös ist das, was nach diesen Abzügen vom Brutto-Verkaufserlös übrig bleibt.
- Gewinn / Verlust ist das, was vom Netto-Verkaufserlös nach den gesamten Kaufkosten bleibt. Ein Verlust bleibt negativ und wird nie in eine positive Zahl gedreht.
Dass die Rendite an den gesamten Kaufkosten gemessen wird, ist eine bewusste Entscheidung: Die Kaufgebühr ist Geld, das Sie wirklich bezahlt haben, um die Position überhaupt zu eröffnen. Liegt Ihre Kaufgebühr über 0, sind die gesamten Kaufkosten größer als der reine Kaufbetrag, und die Bezugsgröße ist entsprechend größer. Liegt die Kaufgebühr bei 0, stimmen gesamte Kaufkosten und reiner Kaufbetrag überein. Welcher Prozentsatz sich daraus im Einzelfall ergibt, hängt von Ihren übrigen Eingaben ab; diese Seite behauptet nicht, dass Gebühren an jeder rechnerischen Grenze immer dieselbe Wirkung hätten.
Wie Gebühren und Steuern in das Ergebnis einfließen
Der Rechner kennt keine Gebührenverzeichnisse und keine gesetzlichen Steuersätze. Er verwendet ausschließlich die drei Sätze, die Sie selbst eintragen, und behandelt sie als Ihre Annahme für diesen einen Trade.
- Die Kaufgebühr fällt auf der Kaufseite an und gehört zu dem, was der Kauf Sie gekostet hat. Sie erhöht damit die gesamten Kaufkosten.
- Die Verkaufsgebühr fällt auf der Verkaufsseite an und wird vom Brutto-Verkaufserlös abgezogen. Sie verringert damit den Netto-Verkaufserlös.
- Die Steuer wird ebenfalls vom Brutto-Verkaufserlös abgezogen und mit dem Satz angesetzt, den Sie eingetragen haben.
- Ein Satz von 0 bedeutet schlicht, dass dieser Posten in Ihrer Annahme nicht vorkommt.
Mindestgebühren, gestaffelte Gebühren, Rundungsregeln, Freibeträge, Verlustverrechnung, Währungsumrechnung sowie Besonderheiten von Handelsplatz, Produkt und Depot bildet diese Seite nicht ab. Was Ihre Bank später abrechnet, kann deshalb abweichen. Wenn Sie genauer rechnen möchten, prüfen Sie die tatsächlichen Bedingungen und tragen Sie die daraus abgeleiteten Sätze selbst ein.
Ein Beispiel mit den Startwerten
Es sind dieselben Werte, die beim Öffnen im Rechner stehen. Alle Zahlen sind ein frei erfundenes Beispiel und weder ein realer Kurs noch ein reales Preisverzeichnis oder ein realer Steuersatz.
- Angenommen werden ein Kaufpreis von 50, ein Verkaufspreis von 60, eine Stückzahl von 10, eine Kaufgebühr von 0,5 %, eine Verkaufsgebühr von 0,5 % und ein Steuersatz von 1 %.
- Der Rechner nennt dafür gesamte Kaufkosten von 502,50 €. Darin steckt die Kaufgebühr von 2,50 € bereits.
- Der Brutto-Verkaufserlös beträgt 600,00 €, davon gehen Verkaufsgebühr und Steuer ab, sodass ein Netto-Verkaufserlös von 591,00 € bleibt.
- Daraus ergibt sich ein Ergebnis von +88,50 €, in diesem Beispiel also ein Gewinn, und eine Rendite von rund 17,6119 %.
- Der Break-even-Verkaufspreis liegt bei rund 51,02 € je Aktie.
Achten Sie auf die Bezugsgröße: Der Prozentsatz bezieht sich auf die 502,50 €, die der Kauf Sie insgesamt gekostet hat, nicht auf die reinen 500 € Kaufbetrag. Ein Beispiel wie dieses zeigt nur, wie der Rechenweg zu lesen ist. Es ist keine Aussage darüber, wie sich ein Kurs künftig entwickelt, und kein zugesicherter Ertrag.
Den Break-even-Verkaufspreis richtig lesen
Der Break-even-Verkaufspreis beantwortet eine andere Frage: Bei welchem Preis je Aktie käme dieser Trade genau auf null heraus? Er geht von den gesamten Kaufkosten aus und berücksichtigt, dass von jedem Verkauf ein Anteil als Verkaufsgebühr und Steuer abgeht.
- Er setzt voraus, dass die von Ihnen eingetragene Verkaufsgebühr und der Steuersatz unverändert bleiben. Ändern Sie einen der beiden Werte, verschiebt sich der Break-even-Verkaufspreis.
- Liegt der Kaufpreis über 0 und ist mindestens einer der drei Sätze größer als 0, so liegt er über dem Kaufpreis, weil diese Kosten zuerst wieder hereingeholt werden müssen.
- Liegt der Kaufpreis bei 0, sind auch die gesamten Kaufkosten 0. Dann ist der Break-even-Verkaufspreis ebenfalls 0, unabhängig davon, wie hoch die Kaufgebühr angesetzt ist. Er liegt also nicht in jedem Fall über dem Kaufpreis.
- Ergeben Verkaufsgebühr und Steuersatz zusammen 100 % oder mehr, bliebe vom Verkauf nichts übrig, wie hoch der Preis auch wäre. Dann gibt es keinen Break-even-Verkaufspreis, und der Rechner weist die Eingabe zurück, statt eine bedeutungslose Zahl anzuzeigen.
Der Break-even-Verkaufspreis ist damit eine Rechengröße zu Ihren eigenen Annahmen und kein Kursziel, keine Empfehlung und keine Aussage darüber, ob dieser Preis jemals erreicht wird.
Kaufpreis 0, Verkaufspreis 0 und weitere Grenzfälle
- Ein Kaufpreis von 0 ist eine gültige Eingabe. Dann sind auch die gesamten Kaufkosten 0. Weil es damit keine Bezugsgröße für einen Prozentsatz gibt, wird die Rendite offen gelassen und nicht als erfundene 0 % oder als Unendlich dargestellt. Der Gewinn oder Verlust wird weiterhin angezeigt.
- Ein Verkaufspreis von 0 ist ebenfalls eine gültige Eingabe. Der Brutto-Verkaufserlös ist dann 0, und Verkaufsgebühr sowie Steuer fallen auf einen Betrag von 0 an. Das Ergebnis besteht in diesem Fall aus dem, was der Kauf gekostet hat.
- Die Stückzahl muss größer als 0 sein. Ohne gehandelte Stücke gäbe es keinen Trade, über dessen Ergebnis sich etwas sagen ließe. Bruchteile von Aktien sind erlaubt, ein Bestand von 2,5 Stück lässt sich also unverändert eintragen.
- Negative Werte, leere Felder und Buchstaben werden nicht angenommen. Der Rechner nennt das betroffene Feld und den erlaubten Bereich, statt still weiterzurechnen.
- Verkaufsgebühr und Steuersatz zusammen müssen unter 100 % bleiben. Ab diesem Wert liefe der Verkauf auf nichts hinaus, und ein Break-even-Verkaufspreis ließe sich nicht bilden. Auch Werte, die rechnerisch nicht mehr von 100 % zu unterscheiden sind, werden aus demselben Grund zurückgewiesen.
- Es gibt eine Obergrenze für die Eingaben. Preise und Stückzahlen werden oberhalb dieser Grenze abgelehnt, ebenso jeder einzelne Satz oberhalb von 100. Selbst wenn die einzelnen Werte im erlaubten Bereich liegen, das Ergebnis als Zahl aber nicht mehr darstellbar wäre, zeigt der Rechner keinen gekappten oder erfundenen Wert.
Annahmen und Grenzen
- Die Rendite bezieht sich auf die gesamten Kaufkosten, nicht auf den reinen Kaufpreis.
- Nur die Kaufgebühr, die Verkaufsgebühr und der Steuersatz, die Sie eintragen, werden angesetzt.
- Kein Gebührenverzeichnis einer Bank und kein gesetzlicher Steuersatz wird angenommen oder für Sie ausgefüllt.
- Mindestgebühren, gestaffelte Gebühren, Rundungsregeln, Freibeträge, Verlustverrechnung und Währungsumrechnung werden nicht abgebildet. Eine Umrechnung zwischen Währungen findet nicht statt.
- Sind die gesamten Kaufkosten 0, lässt sich keine Rendite angeben; dann steht der Gewinn oder Verlust für sich allein.
- Ein Verlust bleibt negativ. Er wird nie als positive Zahl gezeigt, und die Wörter Gewinn, Verlust oder Weder Gewinn noch Verlust stehen neben der Zahl, damit der Zustand nie allein über Farbe transportiert wird.
- Aktuelle Börsenkurse werden nicht abgerufen. Es werden keinerlei Marktdaten von außen geholt, und es findet keine Wertpapierorder und keine Ausführung eines Handelsauftrags statt.
- Das Ergebnis ist ein Anhaltspunkt allein auf Basis Ihrer Eingaben und kann von einer echten Abrechnung abweichen.
- Es ist keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung und keine Empfehlung für ein bestimmtes Wertpapier.
- Das Ergebnis sagt künftige Kurse und künftige Erträge nicht voraus, und ein Gewinn wird nicht zugesichert.
- Zwischenschritte werden nicht gerundet; gerundet wird nur in der Anzeige.
- Ihre Eingaben werden ausschließlich in diesem Browser berechnet und weder an einen Server gesendet noch dort gespeichert.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird die Aktienrendite hier ermittelt?
Auf der Kaufseite stehen der Kaufbetrag aller Stücke und die Kaufgebühr; zusammen ergeben sie die gesamten Kaufkosten. Auf der Verkaufsseite steht der Brutto-Verkaufserlös, von dem Verkaufsgebühr und Steuer abgehen; übrig bleibt der Netto-Verkaufserlös. Was davon nach den gesamten Kaufkosten bleibt, ist der Gewinn oder Verlust, und die Rendite misst dieses Ergebnis an den gesamten Kaufkosten.
Warum bezieht sich die Rendite auf die gesamten Kaufkosten und nicht auf den Kaufpreis?
Weil die gesamten Kaufkosten das sind, was die Position Sie tatsächlich gekostet hat. Darin steckt die Kaufgebühr, die Sie eingetragen haben, und das ist echtes Geld, das Sie bezahlt haben. Ein Bezug allein auf den reinen Kaufpreis würde bei jedem Trade mit Kaufgebühr eine größere Rendite ausweisen, als tatsächlich erzielt wurde.
Wie wirken sich Kaufgebühr, Verkaufsgebühr und Steuer aus?
Die Kaufgebühr fällt auf der Kaufseite an und gehört zu den gesamten Kaufkosten. Verkaufsgebühr und Steuer fallen auf der Verkaufsseite an und werden vom Brutto-Verkaufserlös abgezogen, verringern also den Netto-Verkaufserlös. Verwendet werden ausschließlich die Sätze, die Sie selbst eintragen; ein Satz von 0 bedeutet, dass dieser Posten in Ihrer Annahme nicht vorkommt.
Kennt der Rechner meine Ordergebühren oder meinen Steuersatz?
Nein. Er hat kein Gebührenverzeichnis und keinen gesetzlichen Steuersatz und leitet auch nichts aus Ihrem Handelsplatz, Ihrem Depot oder der Größe des Auftrags ab. Prüfen Sie die tatsächlichen Bedingungen selbst und tragen Sie die Sätze in die drei Felder ein. Einen Satz auf 0 zu lassen bedeutet einfach, dass dieser Posten aus der Rechnung herausbleibt.
Warum wird die Rendite manchmal nicht angezeigt?
Weil die gesamten Kaufkosten dann 0 betragen. Das passiert, wenn der Kaufpreis 0 ist und deshalb auch keine Kaufgebühr anfällt. Es gibt in diesem Fall keine Bezugsgröße für einen Prozentsatz, deshalb bleibt die Rendite offen, statt als erfundene 0 % oder als Unendlich zu erscheinen. Der Gewinn oder Verlust wird weiterhin angezeigt.
Wird ein Verlust als negative Zahl dargestellt?
Ja. Ein Verlust behält sein Minuszeichen, und daneben steht das Wort Verlust. Ein Trade, der genau auf null herauskommt, wird als Weder Gewinn noch Verlust bezeichnet. Der Zustand wird nie allein über Farbe transportiert, sondern immer auch über Vorzeichen und deutsche Wörter.
Was genau ist der Break-even-Verkaufspreis?
Es ist der Preis je Aktie, bei dem der Gewinn genau 0 würde, unter der Annahme, dass die eingetragene Verkaufsgebühr und der Steuersatz unverändert bleiben. Liegt der Kaufpreis über 0 und ist mindestens einer der drei Sätze größer als 0, liegt er über dem Kaufpreis. Bei einem Kaufpreis von 0 sind die gesamten Kaufkosten ebenfalls 0, dann ist auch der Break-even-Verkaufspreis 0.
Warum weist der Rechner eine Verkaufsgebühr und einen Steuersatz von zusammen 100 % zurück?
Weil dann der gesamte Verkaufserlös als Kosten abginge. Es bliebe nichts übrig, wie hoch der Verkaufspreis auch stiege, und ein Break-even-Verkaufspreis würde gar nicht existieren. Statt eine bedeutungslose oder unendliche Zahl anzuzeigen, bittet der Rechner darum, beide Werte zu prüfen. Das gilt auch für Werte, die rechnerisch nicht mehr von 100 % zu unterscheiden sind.
Kann ich Bruchteile von Aktien und deutsche Zahlen eintragen?
Ja. Die Stückzahl muss größer als 0 sein, Nachkommastellen sind aber erlaubt, sodass sich auch ein Bestand von 2,5 Stück eintragen lässt. Zahlen schreiben Sie in der gewohnten deutschen Schreibweise mit Punkt als Tausendertrennzeichen und Komma als Dezimaltrennzeichen, zum Beispiel 12.345,67. Eine im englischen Format geschriebene Zahl wird nicht stillschweigend in eine andere Zahl umgedeutet.
Ruft diese Seite aktuelle Börsenkurse ab oder erteilt sie Wertpapieraufträge?
Nein. Es werden weder Kurse noch sonstige Marktdaten geholt, und es wird kein Auftrag an eine Bank übermittelt. Jede Zahl auf dieser Seite stammt aus Ihren eigenen Eingaben, die Berechnung läuft vollständig in diesem Browser, und Ihre Eingaben werden weder an einen Server gesendet noch dort gespeichert.
Sagt das Ergebnis etwas über künftige Kurse oder künftige Erträge aus?
Nein. Der Rechner beschreibt einen Trade mit den Werten, die Sie eintragen, und trifft keine Aussage darüber, wie sich ein Kurs künftig entwickelt. Ein Gewinn wird nicht zugesichert. Das Ergebnis ist ein Anhaltspunkt zur eigenen Einordnung und keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung.
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